YAAM Infopoint

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Aktuelle Förderungen, STADT FÜR ALLE
Über das Projekt

Der Kult e.V. – Verein für Jugendkultur, betreibt seit 1994 das YAAM als urbane und multidimensionale Austausch- und Begegnungsstätte. Alle denkbaren Generationen, Ethnien und Einkommensschichten verschmelzen im YAAM zu einem Ort in Berlin, der an Diversität kaum zu übertreffen ist. Der Standort an der Schillingbruecke, direkt neben der Spree, schafft durch die schöpferische Nutzung einer großen Außenfläche die Möglichkeit eines metropolitanen und kosmopolitischen Naherholungsortes. YAAM steht für „Young African Art Market“ und wird durch seine Gründungsgeschichte, die Thematik Afrika im Namen, entsprechende Angebote und ideelle Ausrichtung, besonders häufig von Menschen mit korrespondierenden Interessen besucht. Es bleibt einer Kategorisierung von Zielgruppen aber weitestgehend fern und ist für alle und jede(n) offen, die exemplarisch einen toleranten, friedlichen und respektvollen Umgang miteinander pflegen wollen.

Der Kult e.V. schafft mit dem YAAM einen Raum, aber auch einen spirituelle Idee, Menschen unterschiedlichster Sozialisationen zu verbinden und interkulturellen Austausch täglich positiv zu gestalten. Niederschwellige Angebote wie Kinderfeste, politische Diskussionen, Konzerte, Sportaktivitäten, Märkte, Workshops, Projekte u.v.m. öffnen, vor allem auch für gesellschaftliche Randgruppen, den Zugang zu sozialer und kultureller Partizipation.

 

Unter dem Schirm des Kult e.V. und im Hinblick auf die humanitäre Verantwortung gegenüber einer großen afrikanischen Stammgastschaft mit speziellen Lebensproblematiken entwickelte sich aus jahrelanger ehrenamtlicher Vereinsarbeit bei dem  Kult e.V. das Projekt Infopoint.

 

Mit dem Infopoint im YAAM ist zweimal die Woche (Die. + Do. 12.00 -15.00 Uhr) ein sicherer, nachhaltiger Anlaufpunkt für Menschen mit Migrationshintergrund und ihre Unterstützter:innen geschaffen worden. Entgegen einer reinen Beratungsstelle wird nicht nur Information, Treffpunkt und Sprachkurs kombiniert, sondern auch Ehrenamt, Fachkräfte und Freiwillige.

Laut Gründungsidee ist der Infopoint auch Schnittstelle zu anderen Akteuren, die sich im Bereich der Unterstützung für marginalisierte Gesellschaftsgruppen, speziell für Menschen aus Afrika, engagieren. Zugänge zu diesen Hilfsorganisationen und rechtlicher Beratung werden individuell beleuchtet und geöffnet. Im Fokus stehen Würde, Solidarität und ein fruchtbarer Austausch, der auf Entfremdung, eine friedliche Koexistenz sowie Synergieeffekte abzielt. Die Teilnehmer:innen des Infopoints profitieren von einem familiären und freundschaftlichen Projektklima, welches auch die ideelle Ausrichtung des YAAM von einem diskriminierungsfreien, interkulturellen Austausch widerspiegelt.

 

Ganz konkret unterstützt der Infopoint seine Teilnehmer:innen bei:

 

  • dem Erlernen der deutschen Sprache und Schrift durch Sprachkurse (Di. + Do. 13.00 -15.00 Uhr) und Übernahme der Kosten für die Sprachzertifizierung
  • dem Verständnis zur Asyltheorie und -praxis (Ehrenamtlich und in Kooperation mit Anwält:innen)
  • der Übersetzung von Amts-Post
  • der Vermittlung und Begleitung zu medizinischer Versorgung ohne KV
  • der Begleitung zu Behörden, Institutionen, Botschaften, Ämtern
  • Auseinandersetzung mit Zahlungsaufforderungen, Mahnungen, Bußgeldern
  • Vermittlung von Wohnraum
  • dem Kauf von Fahrkarten, rezeptfreien Medikamenten, Briefmarken, Schreibmaterial
  • existenziellen Notfällen (Lebensmittel, Schlafplatz, Reiseticket)